Stadionsprecher Stefan Schneider und GeschŠftsfŸhrer Christian Winkler vom EHC Red Bull MŸnchen vor dem Spiel zwischen dem EHC Red Bull MŸnchen gegen den ERC Ingolstadt am 21.01.2021 in MŸnchen, Deutschland. Alle Ÿber die EHC Red Bull MŸnchen - Mediengalerie angebotenen Bild-, Audio- oder Video-Dokumente dienen ausschlie§lich Journalisten und Mitarbeitern von Medienunternehmen als Quelle fŸr die eigene redaktionelle Berichterstattung und sind nicht fŸr eine kommerzielle Nutzung, insbesondere nicht fŸr Werbung, bestimmt. Die Weitergabe von Bild-, Audio- und Video-Daten an nicht autorisierte Dritte ist unzulŠssig. Abdruck fŸr redaktionelle Berichterstattung honorarfrei! Als Fotovermerk ist ãEHC Red Bull MŸnchen / City-Press GmbHÒ anzugeben.

Christian Winkler, der Managing Director Sports von Red Bull Eishockey, spricht über den Saisonstart des EHC Red Bull München, die unglaubliche Verletztenmisere in der Verteidigung und über den schier unendlichen Fundus an Talenten aus der Akademie.

Vor dem Heimspiel des EHC Red Bull München am Donnerstagabend gegen den ERC Ingolstadt (1:3) gab sich Christian Winkler die Ehre im Hacker-Pschorr-Fantalk mit Stadionsprecher Stefan Schneider. Der Managing Director Sports von Red Bull Eishockey zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Start der Münchner Kufencracks in die Saison.

“Unter dem Strich können wir mit dem Saisonstart zufrieden sein”, stellte er voran. “Das ein oder andere Spiel hätte man sich vielleicht ein bisschen anders vorgestellt, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Aber erst einmal sind wir froh, dass wir überhaupt spielen. Wir sind in einer guten Position und die wollen wir festigen.”

Abeltshauser und Redmond brauchen noch zwei Wochen

Diese bekam durch die Heimpleite gegen die Schanzer eine weitere Delle. Man könnte nun meinen, das läge an der stark dezimierten Defensive des EHC, doch die stand fast das gesamte Spiel über stabil. “Das ist schon makaber, wenn dir in zwei Wochen vier Verteidiger wegbrechen”, denkt Winkler an Konrad Abeltshauser und Zach Redmond. “Man muss ja da mal von der Erstsituation ausgehen. Emil Quaas haben wir abgegeben, weil er zu viel war. Er war damals der neunte Verteidiger mit wenig Aussicht auf Eiszeit. Zweieinhalb Wochen später stehen wir da und haben noch vier gelernte Verteidiger. Das ist schon hammerhart.“

Neben Abeltshauser (28) und Redmond (32) fallen seit Ende Dezember auch die beiden Youngster Luca Zitterbart (22) und Nicolas Appendino (21) aus. Beide befänden sich laut Christan Winkler in der Reha, “aber das wird noch länger dauern. Bei Appendino wird das in dieser Saison nichts mehr werden, bei Zitterbart vielleicht zum Ende raus. Bei Kony und Zach hoffen wir, dass sie uns vielleicht in ein, zwei Wochen wieder zur Verfügung stehen, aber auch das ist nicht sicher.”

Kastner und Daubner werden zwangsweise zu Verteidigern

Entsprechend müssen derzeit gelernte Stürmer in der Verteidigung aushelfen, zu Maxi Daubner gesellt sich nun zwangsweise auch noch Maxi Kastner hinzu. Gegen Ingolstadt machten beide ihre Sache sehr solide, was Winkler nicht überrascht haben dürfte.

“Maxi Kastner hat im Training schon einmal hinten ausgeholfen”, sagte er vor dem Spiel. “Wir haben ja einige Beispiele, wie Yannic Seidenberg oder auch Maxi Daubner, der das die letzten Spiele schon sehr gut gemacht hat. Es ist sicherlich ungewohnt für Maxi, aber ich bin mir sicher, wenn die anderen da mithelfen, dann wird das funktionieren.” Das tat es, auch wenn Kastner in einem Pauseninterview bei Magenta Sport zugab, dass es komisch sei, “quasi mal das ganze Spiel von hinten zu sehen. Aber es macht Spaß, ich habe auch noch immer meine offensiven Akzente, wo ich reinrumsen kann.”

“Haben sehr großen Fundus an talentierten Spielern in der Akademie”

Dass mit Philipp Mass (20) ein talentierter Verteidiger angesichts der Misere am Oberwiesenfeld die Red Bull Akademie in Richtung Krefeld verlässt und somit dem EHC nicht mehr zur Verfügung stehen kann, sorgte bei einigen Fans für Verwunderung. Mass hatte 2019/20 ein CHL-Spiel für München bestritten, war aber nach der Saison aus dem Profikader gestrichen worden. Bei der U20-WM in Kanada über den Jahreswechsel hatte er ansprechende Leistungen gezeigt.

Ob der EHC erwägt, noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden, teilte der Christian Winkler nicht mit. “Wir haben einen sehr großen Fundus an talentierten Spielern in der Akademie”, versichert der Manager, der als “Bindeglied zwischen Akademie und den Profiteams in München und Salzburg” fungiert, stattdessen (hört dazu Podcast-Folge 3: “Was bedeutet die Neustrukturierung bei RB Eishockey für München?”). “Wir sind ja eine Organisation. Das ist eine interessante Aufgabe, die macht mir wahnsinnig viel Spaß. Wenn das dann so aufgeht, dass die jungen Burschen hier berechtigt ihre Eiszeit bekommen, dann ist das jedes Mal wieder ein Erfolg.”

Bildquellen

  • WIN_20200531_16_20_01_Pro (6): Florian Weiß
  • EHC Red Bull MŸnchen gegen ERC Ingolstadt – PENNY DEL: Red Bull München/City-Press

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