Der EHC Red Bull München stattet insgesamt acht seiner Spieler mit einer Förderlizenz für die Saison 2021/22 aus, die somit auch für den Kooperationspartner SC Riessersee in der Oberliga Süd zum Einsatz kommen können. Mit Blick auf die Namen fällt auf, dass Julian Lutz hier fehlt.

Der SC Riessersee kann in der anstehenden Spielzeit auf insgesamt acht Spieler des EHC Red Bull München zurückgreifen, das gab der Klub am Donnerstag bekannt. Per Förderlizenz können diese dann sowohl am Oberwiesenfeld in DEL und CHL als auch in Garmisch-Partenkirchen in der drittklassigen Oberliga Süd eingesetzt werden.

EHC München: Diese acht Akteure erhalten eine Förderlizenz

Für das Tor wurde der gebürtige Garmisch-Partenkirchner Daniel Allavena (21) lizensiert, so dass nun zwei Torhüter im SCR-Kader stehen. Für die Verteidigung wurden Nicolas Appendino (22) und Maksymilian Szuber (19) lizensiert. In der Offensive kommen noch Filip Varejcka (20), Elias Lindner (20), Sebastian Cimmermann (18), Bastian Eckl (21) und Justin Schütz (21) dazu.

Während Allavena und Eckl bereits in der abgelaufenen Spielzeit für den SCR spielberechtigt waren, erhält Schütz nach 2019/20 nun zum zweiten Mal eine Förderlizenz für die Oberländer. Appendino spielt seit Sommer 2020 für den EHC, soll sich aber voraussichtlich auch beim SCR die Spielpraxis nach seiner schweren Verletzung aus dem Dezember zurückholen.

Lutz fehlt bei den EHC-Förderlizenzen – klares Signal

Auffällig: Top-Talent Julian Lutz fehlt in der Liste, was ganz klar unterstreicht, dass der 17-Jährige fest im Münchner DEL-Team eingeplant ist. Auch mit Blick auf den NHL-Draft 2022 könnte das ein wichtiger Eckpunkt sein. Lutz wurde zudem Ende Juni 2021 von den Sault Ste. Marie Greyhounds aus der kanadischen Ontario Hockey League an 116. Position gedraftet. Der Youngster laboriert derzeit wie Schütz an einer Oberkörperverletzung und fehlt dem EHC mehrere Wochen.

Die Partnerschaft zwischen dem EHC Red Bull München und dem SC Riessersee aus Garmisch-Partenkirchen besteht seit 2014. Seither durften einige vielversprechende Talente beim zehnmaligen deutschen Meister auflaufen und Spielpraxis sammeln. Dazu gehörten u.a. Maximilian Kastner, Dominik Kahun, Tobias und Andreas Eder, Jakob Mayenschein, Maximilian Daubner, Kevin Reich, und John-Jason Peterka.

“Fokus liegt auf Weiterentwicklung talentierter Spieler”

“Hinter uns liegt eine von zahlreichen Herausforderungen geprägte Saison mit Höhen und Tiefen”, so Panagiotis Christakakis, der Geschäftsführer SC Riessersee. “Für unsere Entwicklung ist die Fortsetzung der Partnerschaft mit Red Bull München ein weiteres positives Signal für die Zukunft. Der Fokus liegt in erster Linie auf der Weiterentwicklung junger talentierter Spieler.” Diesen Aspekt hatte auch Uli Maurer in unserer Podcast-Folge 54 hervorgehoben.

“Aber auch neben dem Eis hilft der Austausch zwischen den Organisationen, um unsere Ziele zu erreichen”, so Christakakis weiter. “Zweifelsohne ist die Kooperation eine wichtige Säule unserer strategischen Ausrichtung. Wir wissen aus der vertrauensvollen und engen bisherigen Partnerschaft, dass beide Clubs von der Zusammenarbeit profitieren.”

Das sieht auch Christian Winkler so. “Die Vergangenheit hat gezeigt, dass unser gemeinsamer Weg erfolgreich war”, so der Managing Director Sports bei Red Bull Eishockey. “Unsere Youngsters haben beim Traditionsklub SC Riessersee sehr gute Möglichkeiten, sich über Qualitätsspielzeit weiterzuentwickeln. Auch die räumliche Nähe ist von großem Vorteil, um unkompliziert und schnell agieren zu können.”

Bildquellen

  • Bili Tygri Liberec gegen Red Bull MŸnchen – Red Bulls Salute 2021: EHC Red Bull München / City-Press GmbH

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