PM#8 – Erstmal zur PennyDEL – oder die Frage, welches Eishockey wir eigentlich wollen

Die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) bekommt einen Namenssponsor und schon wird diskutiert – auch bei uns. Wir besprechen ausführlich den Penny-Deal, setzen ihn in Kontext mit der Entwicklung des Eishockeys generell und werfen einen Blick auf das Hygienekonzept der DEL sowie dessen Auswirkungen auf den Spielbetrieb und den EHC.

2 Gedanken zu “PM#8 – Erstmal zur PennyDEL – oder die Frage, welches Eishockey wir eigentlich wollen

  1. Noch meine Meinung zu Thema „aktuelle“ Situation:

    Ich finde es sehr fraglich ob es Spaß macht ins Stadion zu gehen, wenn du der einzige in deiner Clique bist der eine Karte gelost hat oder dein Spezl 5 Meter weit weg sitzt usw… Mal ganz abgesehen davon, wer überBock/Interesse hat jede Woche drei Spiele, sei es im Stadion oder im TV , anzuschauen…

    Die DEL plant meiner Meinung nach blauäugig und hofft, dass es dann schon gehen wird und die Leute wieder ins Stadion dürfen. Innovative Konzepte wie (nur in der Krisenzeit) das man z.B. einTicket für 5 € für ein TV -Spiel bei Magenta zahlen muss die dann der Club erhält etc. fehlen komplett…

    Man kann sich definitiv Sorgen um die Sportart Eishockey machen, sollte im Herbst eine zweite Welle kommen…

  2. Hallo Jungs, super das es eine neue Folge gibt, auch wenn es meiner Meinung bisher die „Schwächste“war. Gerade in den ersten 20-25 Minuten hat bisschen die Substanz, Redefluss und Argumente gefehlt. Aber keinesfalls böse gemeint, nur konstruktive Kritik, es wird immer mal bessere und schwächere Folgen geben, war trotzdem interessant 😉

    Wo ich aber Sebi garnicht Folgen kann, sollte es Eishockey „zerreißen“, kann es gut sein das Vereine wie Garmisch wieder in irgendeiner ersten Liga spielen könnten und es weiterhin Eishockey geben wird – aber von der „großen“ Bildfläche wäre man dann für immer weg und die positive Entwicklung der letzten Jahre wäre umsonst gewesen. Wenn ein DEL oder DEL 2 Club Pleite geht, wird ein harter Kern bestimmt auch zu einem Nachfolge Club in einer Liga ganz unten ins Stadion gehen, aber der größte Teil entfernt sich dann von diesem Sport, verliert dass Interesse etc. … Nehmen wir das Beispiel Hamburg mit deren damals 8.000 Zuschauern im Schnitt und mehreren 10.000 Facebook-Followern (also Eishockey-Interessierten). Ich möchte mal wissen, wieviele Leute davon heute noch hin und wieder mal ein Spiel auf Magenta oder ein Spiel der Nationalmannschaft im TV anschauen, wahrscheinlich ein ganz kleiner Teil, den Rest hat das Eishockey quasi verloren, (vom geringen Zuschauerschnitt der Crocodiles mal ganz zu schweigen) – da hilft es auch nix wenn Garmisch mit 2.500 Leute in der ersten Liga spielt und dort und ein paar mehr Leute Magenta oder die Nati schauen… Die einzige Sportart hier in Deutschland die so etwas verkraften könnte wäre Fußball, da werden die Leute dann von den Medien so „zugeballert“ das das Interesse schon wieder zurück kommen wird… 😉

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